Am 15. Mai 2010 eröffnete das Oberhausener Kompetenzzentrum mit einer offiziellen Einführung.
Seither haben sich viele Chancen für die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer in den Bereichen Übergang Schule- Beruf, Wohnen und Freizeit entwickelt. Dies ist ein fließender Prozess, welcher zunehmend binnendifferenziert weitergeführt wird.
Durch erste Praktika noch auf Trägerebene beim CVJM konnten Jugendliche der Förderschule für körperlich-motorische Entwicklung sich mit den Berufsfeldern vertraut machen. Die ersten Praktika dienten der Erfahrung und des Erleben. Zunehmend kam es für die Schüler der Förderschulen zur Ausweitung auf dem ersten Arbeitsmarkt. "Echte" Betriebe, wie Legoland, Friseurladen, Backstube, Edekamarkt, Fahrradladen und Tischlerei wurden Arbeitsfelder für Praktikanten. Für die Schüler der Förderschule für geistige Entwicklung gab es am Anfang die Erfahrung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Zunehmend wurde eine weichere Arbeitswelt beim Bildungsträger für eine wichtige Erfahrung. Die Jugendlichen absolvierten Betriebspraktika bei der Kurbel (katholischer Bildungsträger) in dem Bereich Verkauf. Die InBIT Essen (Bildungsträger gGmbH) bot Schnuppertage für verschiedene Berufsfelder an: Friseur, Holz, Metall, Garten- und Landschaftsbau, Büro und Kommunikation, Lager und Logistik, Service und Küche. In diesem Herbst wird dies dann konkret durch ein längeres Praktikum im Bereich Küche. Ein Schüler der Schillerschule wird ein Praktikum in diesem Bereich bei der InBIT absolvieren. Ebenso wird es ein Praktikum bei der Diakonie "Rotthofshof" im Bereich Pferdepflege geben. Hier wird zunehmend der weiche, zweite Arbeitsmarkt mit Anleitern der Sozialpädagogik für die Schüler interessant.
Die Dokumentation vom Praktikumsinformationsheft, Anschreiben an Betriebe, Berichtsheft bis zum Beurteilungsbogen ist für beide Schulen ein fließender Prozess.
Stets ist die Bundesagentur für Arbeit involviert. Herr Hümbs als Reha- Berufsberater veranstaltet für beide Schulen Informationsveranstaltungen in enger Vernetzung mit Nicole Heinz und den Schulleitern, Lehrern.
Zudem bietet das OK Hospitationen zu Betriebsstätten an. Bentler, Steinhoff Kaltwalzen, Ziegenmichlhof in Gelsenkirchen und vieles mehr soll für Lehrer und Schüler Möglichkeiten des Kennen lernens bieten.
Mit einem Tischler aus Oberhausen wurde vereinbart eine Tischlerei einen Tag praktisch zu erproben. Nicht nur für Schüler eine spannende Sache.


Erfolge: Ein Schüler der Förderschule für geistige Entwicklung hat einen Arbeitsvertrag für den ersten Arbeitsmarkt bei der Kurbel in Oberhausen erhalten. Tätigkeit: Verkauf im Möbellager.

Im Feld Wohnen finden Hospitationen zu den verschiedenen Wohnmöglichkeiten statt. Es wird erprobt und vernetzt Ansprechpartner sind die Caritas, Lebenshilfe, Stadt Oberhausen und verschiedene Anbieter des betreuten Wohnens. Als Randprodukt des Betreuten Wohnen entsteht in Gelsenkirchen das Modell der Wohnschule. Hier hat sich das OK bereits vernetzt. Ideen zum Thema Wohnen werden in Fachgremien diskutiert.

Im Bereich Freizeit finden Treffen mit Pastoren und Jugendleitern statt. Ferner bietet ein Team aus Lehrern eine Menge Vernetzung zu Vereinen und Trägern.




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