Arbeitskreis ÜSB

Der Arbeitskreis Übergang-Schule-Beruf, der sich aus dem IFD Oberhausen, der InBit Gladbeck und Recklinghausen sowie den OK-T Mitgliedern aus der LVR-Förderschule und der Schillerschule zusammen setzt, möchte eine Verbesserung und Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten der Jugendlichen mit Handicap vorantreiben, im Besonderen in Bezug auf mögliche Tätigkeitsfelder außerhalb der Werkstätten für behinderte Menschen.
Jugendliche mit Handicap bestreiten ihr Praktikum und ihr anschließendes Arbeitsleben bisher fast ausschließlich in den Werkstätten für behinderte Menschen. Dies völlig unabhängig davon, ob die Jugendlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen, die durchaus auch in betrieblicher Beschäftigung eingesetzt werden können.
Dabei möchten junge Menschen, unabhängig von der Art der Behinderung, dort arbeiten wo "alle" arbeiten: Auf dem regulären Arbeitsmarkt. Die Schwierigkeiten am regulären Arbeitsleben teilzunehmen, beginnen schon für viele Jugendliche mit Handicap bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Obgleich das Praktikum die Schülerinnen und Schüler dahingehend unterstützen soll, erste Erfahrungen im Berufs- und Arbeitsleben zu sammeln.

Ein Ziel des Arbeitskreises ist es daher, anhand von Potenzialanalyse, Vorbereitungslehrgängen und Praktika den Jugendlichen das Bewusstsein zu vermitteln, dass sie trotz ihres Handicaps in der Lage sind ihren beruflichen Alltag zu meistern. Sie sollen ihre Grenzen erfahren sowie ihr Können einschätzen und schätzen lernen. Nur so kann ihnen ein wirklichkeitsnaher Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt vermittelt werden.




Druckbare Version